Berlin, 26. August 2010 - Werbetreibende achten heute immer stärker darauf, ihre Investitionen in Marketing-Maßnahmen und –Kanäle auf die tatsächliche Media-Nutzung ihrer Zielgruppen abzustimmen. Ziel ist es dabei, den ROI auf die eingesetzten Werbebudgets zu maximieren. Das stärkt die Rolle des Performance Marketing und schafft veränderte Rahmenbedingungen für Unternehmen und Werbeagenturen.
Während das Performance Marketing in der Vergangenheit häufig gesondert betrachtet, geplant und abgerechnet wurde, achten Unternehmen heute immer stärker auf einen ganzheitlichen Ansatz mit einer übergreifenden Marketing- und Kommunikationsstrategie und einer durchgängigen Markenbotschaft über alle Medien. Die Grenzen des Performance Marketing verschwimmen dabei zusehends - immer mehr Maßnahmen, Kanäle und Abrechnungsmodelle wollen unter dem Begriff „erfolgsorientiertes Marketing“ subsumiert werden.
5 Erfolgsfaktoren, die helfen den veränderten Rahmenbedingungen des Performance Marketing gerecht zu werden:
1. Der 360-Grad-Ansatz:
Das Performance-Marketing lebt von der Vernetzung mit den unterschiedlichen Maßnahmen und Kanälen, um eine optimale Wirkung erzielen zu können. Unternehmen sollten also erwarten können, dass sie umfassend von der Entwicklung der übergreifenden Marketing- Strategie über die technisch Umsetzung aller Maßnahmen bis hin zum Vermarktungskonzept über alle Medien von ein und derselben Agentur beraten werden.
2. Daten richtig interpretieren, Entscheidungen lenken
Eine umfassende Erhebung und eine zielgerichtete Auswertung von Prozess- und Ergebnisdaten sind heute die Grundlage für den Erfolg eines Unternehmens und liefern Entscheidern die richtigen strategischen Handlungsempfehlungen. Der digitale Kaufprozess bietet Marketing- und Vertriebsverantwortlichen unendlich viele Möglichkeiten, Daten zu gewinnen, das Verhalten der Kunden zu analysieren und die Erfolgshebel zu erkennen. Richtig interpretiert trägt die Datenanalyse dazu bei, KPIs zu maximieren und Conversion-Rates und Umsätze zu steigern.
3. Die Eigeninteressen aller Beteiligten berücksichtigen
Performance Marketing wird durch ein Netz von Eigeninteressen gesteuert. Publisher, Netzwerke und andere Drittanbieter werden leistungsorientiert bezahlt und sind daher bemüht, sich so viele Klicks, Leads und Sales wie möglich zuordnen zu lassen. Hier ist es besonders wichtig, Transparenz und Fairness zu schaffen. Grundlage dafür ist die Installation von Trackingweichen, die in der Lage sind, zum Zeitpunkt der Bestellung eine Zuordnung zu treffen, um dann den richtigen Werbepartner zu vergüten.
4. Experten einsetzen – und das nicht zu knapp
Leidenschaft für digitale Kommunikation, Erfahrung, umfassendes Fachwissen über die verschiedenen Disziplinen und die Kenntnis über aktuelle Trends sowie eine gute Vernetzung im Markt zeichnen erfolgreiche Berater und Manager im Performance Marketing aus. Unternehmen sollten darauf achten, dass ihr Berater nicht überlastet ist. Agenturen überlassen ihren Mitarbeitern häufig zu viele verschiedene Kunden und Projekte auf einmal. Dabei erfordert jede einzelne Maßnahme eine detailgenaue und durchdachte Vorgehensweise, die nur mit genügend Zeit gewährleistet werden kann.
5. Internationale Sprachkenntnisse
Vor allem im Bereich des Suchmaschinenmarketing und bei dem Einsatz von Textlinks ist es wichtig, die Botschaft in der jeweiligen Sprache ansprechend zu formulieren. Nur Muttersprachler kennen die Besonderheiten und Umgangsformen ihres Heimatlandes, verstehen sich, in ihrer Sprache auszudrücken und bestimmen so den Erfolg einer international ausgesteuerten Kampagne.
